Urlaub 2009: Klettern in den Cevennen
So Ende September und ich schaffe es endlich mich für zwei Wochen von der Arbeit loszueisen. Für die erste freie Woche hatte ich einen einwöchigen Kletterausflug in die Region Orpierre in Südfrankreich gebucht. Drei Wochen vor Abreise wurde mir dann leider mitgeteilt, dass die Reise aufgrund des Teilnehmermangels (nur 2 Anmeldungen) abgesagt werden muss. Die überaus freundliche Mitarbeiterin aus dem Büro des Veranstalters hat mir dann allerdings geholfen eine Ersatzreise bei einem anderen Veranstalter (Höhenfieber) in die Cevennen in der Nähe von St. Hippolyte du Fort zu buchen.
So ging es also am Samstag, 26.10.2009 zunächst mit dem Zug von Aarau aus nach Genf, dann weiter nach Lyon-Part-Dieu und von dort mit dem TGV nach Nîmes wo bereits die anderen 6 Reiseteilnehmer auf den Bus nach St. Hippolyte du Fort warteten. Dort wurden wir dann von unserem Bergführer und seinem Kollegen mit dem VW-Bus abgeholt und zu unserer Unterkunft, einem sehr schönen Ferienhäuschen mitten in der Pampa gebracht.
Die folgenden 6 Tage fuhren wir jeden Tag an einen anderen Felsen in der Umgebung um dort den ganzen Tag zu klettern. Das Wetter unterstützte uns dabei mit dauerndem Sonnenschein und nahezu wolkenlosem Himmel. An einem Nachmittag wurde es uns dann tatsächlich sogar zu heiß und so haben wir kurzerhand die nahe gelegene Grotte des Demoiselles besichtigt, ein sehr beeindruckender Verbund von Grotten, deren größte, die sog. Cathédrale 52m hoch, 48m breit und 120m lang ist.
Auch landschaftlich wurde uns einiges geboten, zum Teil extrem weite Sicht (vor allem am Ende einer Route) über die uns zu Füßen liegende Landschaft.
Abends wurde dann nach einer kurzen Abkühlung im Pool gemeinschaftlich gekocht und gegessen und der Abend mit Erzählungen und Unterhaltungen beendet.
Am Samstag, 03.10.2009 ging es dann zunächst mit dem VW-Bus nach Nîmes, von dort mit dem TGV zurück nach Lyon-Part-Dieu und anschließend mit dem Zug über Genf zurück nach Aarau. Die Rückfahrt war auch noch sehr nett, da ich bis Aarau mit mindestens 2 weiteren Reiseteilnehmern zusammen reisen konnte.
Insgesamt hat mir die Woche sehr viel Spaß gemacht und ich glaube auch, dass ich eine Menge gelernt habe (nicht zuletzt, dass Klettern am Fels noch viel mehr Spaß macht als in der Halle!). Zum Abschluss gibt es noch ein paar bildliche Eindrücke meiner Reise.
